Aktuelle Arbeiten
Aktuelle Arbeiten 2017
In diesem Jahr konzenriere ich mich auf drei Tätigkeitsgebiete:
  1. Aktivitäten im Bereich Crossedia-Management (Konzept, Beratung, Schulung)
    Da wirke ich mit bei Events sowie Umfragen, die zu diesem Thema veranstaltet werden, berate mittlere und grössere Druckereibetriebe, die hier ein künftiges Tätigkeitsfeld sehen, und bereite den nächsten Lehrgang in Crossmedia-Management vor. All diese Arbeiten erbringe ich in Zusammenarbeit mit dem publishingNETWORK.
  2. Geschäftsstelle VSGZ: Für die Schweizerischen Gratiszeitungen führe ich die Geschäftsstelle, organisiere regelmässige Treffen zu aktuellen Themen und helfe mit bei auftretenden Problemen.
  3. Publizistische Arbeiten: Meine redaktionelle Arbeit ist auf den Schwerpunkt Digitale Transformation in der Medienproduktion fokussiert. Da verfasse ich ein Dossier für die Fachzeitschrift Marketing+Kommunikation sowie schreibe Artikel, die in der WerbeWoche publiziert werden.

Effiziente Umsetzung multimedialer Kampagnen
Alle jammern vom Niedergang der Drucksache. Manche vergessen dabei, dass die Informationsflut immer noch zunimmt - allerdings auf verschiedenen Kanälen. Dabei können die Fachleute aus der grafischen Branche ein gewichtiges Wort mitreden, wenn sie sich rechtzeitig auf die neuen Kommunikationswege einstellen. Zusammen mit dem publishingNETWORK suche ich nach sinnvollen Aus- und Weiterbildungswegen. Ein wichtiger Schritt dazu war die Lancierung des CAS (Zertifizierte Weiterbildung auf Hochschulstufe) Crossmedia-Management, welcher Kommunikationsspezialisten befähigt, multimediale Kampagnen effizient umzusetzen. Nun geht die Arbeit weiter; ich unterstütze dieses Projekt mit Ideen und Konzepten für eine umfassende Aus- und Weiterbildung für die effiziente Medienproduktion. Dabei geht es um die allgemeine Entwicklung (für die Druckbranche), aber auch um spezifische Weiterbildungen in Druck- und Verlagsbetrieben.
Vom Handwerker zum Berater
Die grafische Branche ist zu recht stolz auf ihr Qualitätsbewusstsein dank professioneller Handwerkskunst. Auch heute will der Kunde noch eine einwandfreie Drucksache, was ihn aber mehr beschäftigt ist die Frage, wie er seine Botschaft am besten und kostengünstigsten an seine Kunden bringt? Dabei muss er neben der Drucksache weitere Informationsmittel einsetzen. Bei der Auswahl der richtigen Kanäle kann ihn der bisherige Printfachmann unterstützen - allein, wenn er über das nötige Wissen verfügt oder zusammen mit geeigneten Partnern. Vor allem bei der Umsetzung dieser Vorschläge verfügt der Prepress-Spezialist heute schon über ein grosses Wissen und genügend Erfahrungen, beides zusammen garantiert dem Kunden, dass er zu einem vernünftigen Preis eine tadellose Lösung erhält. Diesbezüglich haben wir einen grösseren Druck- und Verlagsbetrieb beraten, ihm dabei aufgezeigt, in welcher Weise er seine (bisherigen) Kunden unterstützen soll: von der Entwicklung geeigneter Vorschläge bis zur effizienten Umsetzung in seinem Unternehmen.
Print goes Crossmedia
Bei einer Kundenveranstaltung von Ricoh Schweiz durfte ich den Keynote-Vortrag halten. Damit sollte aufgezeigt werden, welche Chancen für die Medienproduktion künftig bestehen. In meinem Vortrag ging es um die Zukunftsaussichten der Druckindustrie. Unter dem Titel „Print goes Crossmedia“ zeigte ich anhand von sieben Thesen auf, welche Bedeutung die neuen Medien und insbesondere das Web für die Drucksache hat. In der neuen Medienwelt spielt auch das grafische Unternehmen einen wichtigen Part, wenn es sich als Zentrale für crossmediales Publizieren versteht und sich dementsprechend ausrichtet: die medienneutrale Datenbank rückt (an Stelle der Druckmaschine) ins Zentrum und der digitale Workflow wird geschickt eingesetzt. Dann sind auch neue Geschäftsmodelle möglich, welche dem Druckbetrieb eine bessere Kostendeckung bringen.
Businessmodell 2015 für Schweizer Gratiszeitungen
Zwei Projektgruppen an den Fachhochschulen Luzern und Olten sowie drei Bachelorarbeiten (HWZ Hochschule Wirtschaft Zürich) befassten sich mit diesem Thema, alle wurden von Hannes Zaugg begleitet, der die Erkenntnisse in Form eines Workshops den Mitgliedern des Verbandes Schweizer Gratiszeitungen präsentierte. Der wichtigste Trend zeigt Richtung Internet: vor allem junge Leute wollen im Netz, in zunehmenden Masse über Mobile und Tablets, die neuesten Informationen abholen. Daneben blättern sie von Zeit zu Zeit auch gerne in der Zeitung, die gedruckte Form wird also nicht so schnell verschwinden. Bei den Themen ist vor allem Lokales gefragt, dazu werden gute Artikel und spannende Videos (im Web) erwartet. Das Netz dürfte jedoch auch neue Erträge bringen, etwa durch bezahlte Reportagen; Innovationen bei den PR-Beiträgen sind jedenfalls gefragt, wie auch ein erweiterter Online-Service. Wer mehr über diese wissenschaftliche Arbeiten erfahren möchte, wendet sich an Hannes Zaugg.
Auf dieser Seite stellen wir Aufträge und Projekte vor, an denen wir zurzeit arbeiten.
Web-TV verleiht Print Flügel
Für den Verband Schweizer Gratiszeitungen und das publishingNETWORK haben wir zusammen mit Canon einen Kurs konzipiert, welcher dem Teilnehmer das selbständige Produzieren von Web-TV-Filmen erlaubt. Immer mehr Nutzer unserer Informationen suchen solche auf dem Web. Am meisten beachtet werden im Netz kleine Filme, welche sich klar und direkt zu einzelnen Fragen äussern. Dabei ist es wichtig, dass diese Eye-Catcher sorgsam in eine crossmediale Kampagne eingebettet werden. Wer als Printspezialist auch morgen Erfolg haben will, muss sich mit solchen Fragen auseinandersetzen, damit er in der crossmedialen Welt mithalten kann.
Crossmedia-Dokumentation
Wir leben in einer multimedialen Welt: zu den klassischen Printprodukten wie die Zeitung gesellen sich elektronische Informationsmittel wie das Handy. Die richtige Verbindung einzelner Medien erlaubt die optimale Ansprache der anvisierten Mediennutzer, bekannt ist dieser Fakt unter der Bezeichnung „Crossmedia“. Davon reden alle Medienfachleute, konkrete Vorstellungen dazu haben jedoch die wenigsten. Deshalb erforschen wir dieses Gebiet seit mehreren Jahren, im Rahmen der Media.Research.Group haben wir bereits etliche Studien erstellt. Nach dieser Zahlenklauberei wollen wir nun praktische Grundlagen schaffen. Zusammen mit angehenden Kommunikationsingenieuren (Studenten der comem+) entwickeln wir nun ein Knowledge-Mangement-System, welches eine möglichst benutzerfreundliche Crossmedia-Dokumentation abgeben soll.
Neue Geschäftsmodelle im Verlagsbereich
Das Verlagsgeschäft basiert auf einer Frontlist (mit den Neuerscheinungen) und einer Backlist (mit den lieferbaren Büchern). Letztere gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass: Wieviele Bücher werden noch abverkauft, sollen nachgedruckt werden, so dass die Kosten für Produktion, Lagerung, Vertrieb und Administration noch gedeckt sind? Eine schwierige Frage, die sich im Zeitalter der Digitalisierung jedoch bequem lösen lässt. Die Bücher werden in elektronischer Form in einer Datenbank abgelegt und bei Bedarf gedruckt und ausgeliefert. Wir sind daran, ein entsprechendes Book-on-demand-System mit angehängtem Vertriebs- und Verrechnungssystem zu entwickeln.
Aktuell: Wie ich das Web für meine Zwecke einsetze
Das Internet ist für die grafische Industrie Freund und Feind zugleich. Zwei klassische Druckbetriebe haben (unabhängig voneinander) uns gebeten, Ihre Webpräsenz kritisch zu überprüfen und Vorschläge für den künftigen Auftritt auszuarbeiten. Im einen Fall sollte ein Web-Shop eingerichtet werden, im andern Fall musste die Frage geklärt werden, welche Web2Print-Lösung am geeignetsten wäre. In beiden Fällen hat sich klar gezeigt, dass eine vorgefertigte Lösung wenig tauglich ist. Zuerst müssen die Anforderungen aufgrund des bisherigen Auftrittes und der Marktmöglichkeiten bekannt sein.
Den umsatzstarken Markt zur innovativen Technik finden
Crossmedia gibt es nicht ab der Stange
Kompetenzen erkennen und Wissen erlangen
Wer sein Geld künftig mit der Produktion von Informationsmitteln verdienen will, muss sich heute den neuen Gegebenheiten anpassen. Doch was für Kompetenzen sind gefragt, welches Wissen muss erlangt werden? Vier massgebende Medienfachleute aus dem Verlagsbusiness (Thomas Trüeb von Ringier), aus der Lieferantenszene (Urs Felber von A+F), aus dem Corporate Publishing (Thomas Hegglin von Axpo) und von der grafischen Fachhochschule (Andreas Sidler, comem+, FH Yverdon) nahmen dazu Stellung. Durch die Veranstaltung führte VSD-Präsident Christoph Muth, der die Experten anschliessend noch befragte, wie die am VSD-Forum teilnehmenden Medienprofis ihr Wissen am besten anpassen sollten. Konzipiert und arrangiert wurde die Veranstaltung von der HZW, die auch die Tagungszeitung erstellte, welche auch im CASH daily vom 29.6.07 erschien.
(c) 13.11.2018 HZW / print.ch
Wir brauchen Spezialisten für die Medienproduktion
Modell zur Aus- und Weiterbildung in der Medienproduktion
Modell zur Aus- und Weiterbildung in der Medienproduktion
Im Rahmen unserer Beratungstätigkeit für das Crossmedia-Management haben wir ein Leitbild zur Aus- und Weiterbildung in der Medienproduktion entwickelt. Der klassische Berufsweg wird nach wie vor praktiziert und soweit als möglich aktualisiert. Doch hat sich daneben bereits ein alternativer Weg etabliert, der ebensoviele Berufsleute generiert wie die bisherige Ausbildung. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig eine prospektive Lösung ins Auge zu fassen. Dazu gehört der Medienprodukioner, ein Projektleiter für multimediale Aufgaben. In Deutschland wird eine solche Formation schon seit einigen Jahren mit Erfolg angeboten. Er dient als Vorbild für unser Land. Neben der allgemeinen Aus- und Weiterbildung gewinnt die induviduelle (interne) Schulung ebenso an Bedeutung, denn bestehende Mitarbeiter müssen ebenfalls in diese Richtung weiter gebildet werden.
Projekt für die Google Digital News Initiative
Google hat vor wenigen Jahren die Digital News Initiative ins Leben gerufen, um den Journalismus in qualitativer Hinsicht zu fördern. Zum zweiten Mal konnten in diesem Sommer Projekte eingereicht werden, welche sich dieser Herausforderung annehmen. Vielen, vor allem kleineren Zeitungsverlagen ist die Verknüpfung von Print und Web noch nicht optimal gelungen, weil ihnen das entprechende Knowhow und das Geld für eigene Spezialisten respektiv Lösungen fehlt. Unser Projekt will für solche (kleine) Printverlage eine Plattform schaffen, die ihnen mittels Schulung, Coaching und/oder Informationsaustausch das Knowhow bringt, um sich im Internet besser zu präsentieren und idealer mit der gedruckten Zeitung zu verbinden.
Fit für die multimediale Kommunikation
Wer heute seine Kunden informieren will, beschränkt sich nicht mehr allein auf ein Werbemittel, sondern wählt einen Mix verschiedener Kommunikationsmassnahmen, um seine Kontaktchancen zu erhöhen. Vielfach fehlt das Knowhow zur Realisation von solch crossmedialen Kampagnen; auch bestehen wenig Erfahrungen, um diese in effizienter Weise abzuwickeln. Dies kann für Fachleute in der Medienproduktion die Chance sein: sie können ihre Kunden bei der Umsetzung je nach Bedarf unterstützen. Wir zeigen in halbtägigen Praxisseminaren auf, wo die Problematik liegt, wie Crossmedia-Projekte zu begleiten sind und was für eine Infrastruktur sich auszahlt.
«Neue Marktmöglichkeiten mit dem richtigen Partner angehen»
Wo sind Sie stark?
HZW für Crossmedia Management
Webereistrasse 47, 8134 Adliswil/Zürich